"Sie sind in besten Händen"

Psychologische Beratung / Psychotherapie:

Meine psychotherapeutische Behandlung zeichnet sich dadurch aus, dass ich Elemente aus der Verhaltenstherapie, der Systemischen bzw. Familientherapie sowie tiefenpsychologische Ansätze miteinander in Einklang bringe. Neben dem herkömmlichen „face to face“-Setting bei dem sich Behandler und Klient/in gegenübersitzen, kombiniere ich diese Verfahren in der Regel mit CranioSacral-Therapie, klinischer Hypnose und Craniosacraler Hypnose; letzteres eine Spezialität meines Ansatzes. Im Vordergrund steht allerdings immer die Arbeit am und mit dem Körper. Schamgefühle oder Angst vor körperlicher Nähe sind übrigens kein Hinderungsgrund für eine Körpertherapie. Im Gegenteil: oftmals besteht die Zielsetzung gerade darin, diese negativen Gefühle schrittweise abzubauen, um vermehrt Nähe und Intimität, z.B. zum eigenen Partner oder anderen Mitmenschen zulassen und genießen zu können.

Ein Wort unter Freunden:
Aus meinen Erfahrungen als Therapeut sowie als Teilnehmer bzw. Leiter von Selbsterfahrungsgruppen und Workshops mit psychodynamischem Hintergrund weiß ich, dass viele Menschen auf der Suche sind nach einem Schalter, den sie umlegen können und sofort lösen sich alle ihre Sorgen und Nöte in Luft auf.

Ich verrate Ihnen jetzt ein Geheimnis: Die psychisch gesündesten und damit am wenigsten krankheitsanfälligen Menschen sind diejenigen, die über eine positive Einschätzung ihrer eigenen Person und ihres familiären und beruflichen Hintergrundes verfügen. Männer und Frauen, die hinsichtlich ihrer ethischen und moralischen Vorstellungen mit sich im Reinen sind. Persönlichkeiten, die das Gefühl der Kontrolle über das eigene Leben haben und die Fähigkeit besitzen, die Veränderungen, die das Leben so mit sich bringt, als Chance und Herausforderung und nicht als Bedrohung zu sehen.
Dies lässt sich zwar nicht mit einem Knopfdruck erreichen; aber wäre es nicht ein lohnenswertes Ziel?

Klinische Hypnose

Einleitung:

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die therapeutische Hypnose von Schulmedizinern und orthodoxen Psychoanalytikern noch in den Bereich des Aberglaubens, der Magie oder des Schamanismus verwiesen; obwohl auch Schamanen, Medizinmänner und Hexen (die von ihrem Ursprung her eigentlich Heilerinnen waren, bevor die katholische Kirche sie als Lustobjekte für ihre sadomasochistischen Phantasien entdeckte) nachweisliche Heilungserfolge erzielen konnten bzw. können. In den letzten Jahren hat sich diese Sichtweise allerdings verändert und die Hypnose wird mittlerweile als machtvolles und effizientes therapeutisches Instrumentarium anerkannt. Aus ebendiesem Grund gehört die Klinische Hypnose aber auch in die Hände von erfahrenen und verantwortungsbewussten Therapeuten und Therapeutinnen, die ihre Behandlung in ein therapeutisches Gesamtkonzept einbetten.

Indikationen für eine Hypnosebehandlung:

Zu den klassischen Anwendungsgebieten gehören umschriebene Angstzustände, bspw. Flug- oder Examensangst, soziale Ängste, Platzangst und Klaustrophobie bis hin zu Spinnen- oder Schlangenphobien. Ein weiterer Bereich sind chronische Schmerzsyndrome (insofern diese keinen akuten Alarmcharakter haben) wie: Kopfschmerzen, Phantomschmerzen, spastische Schmerzen sowie die direkte Schmerzausschaltung (hypnotische Analgesie) bei operativen Eingriffen, welche von mir nicht praktiziert wird. Ein weites Anwendungsspektrum findet sich auf dem Feld der psychosomatischen Störungen. Beispiele hierfür sind Magen- und Darmbeschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen, Herzrasen, Ohrgeräusche, Schwindel, Juckreiz oder chronische Müdigkeit. Diese Beschwerden sind häufig von starken, die Krankheit betreffenden Ängsten begleitet. Auch motorische Störungen wie Stottern, Schreibkrampf, Zähneknirschen oder zwanghaftes Haare ausreißen können einer Hypnosebehandlung zugänglich sein. Weitere Anwendungsgebiete sind sexuelle Funktionsstörungen, gewisse Ess-Störungen, Raucher-Entwöhnung und die Linderung leichter bis moderater depressiver Verstimmungen.
Schwieriger gestaltet sich die Situation bei Sucht-Erkrankungen (Alkohol- oder Drogensucht), bei kritischen, lebensbedrohlichen Ess-Störungen (Anorexie), schwergradigen Depressionen oder psychiatrischen Erkrankungen, die mit Wahnsymptomen oder halluzinatorischem Erleben einhergehen (z.B. Schizophrenien). Wenn hierbei überhaupt Hypnose zum Einsatz kommen kann, dann sollte dies im Rahmen eines stationären Aufenthaltes, bspw. in einer Sucht- oder psychiatrischen Klinik erfolgen.
Warnhinweis: Es ist außerordentlich wichtig, dass Sie - insbesondere die oben erwähnten psychosomatischen Beschwerden oder unklare Schmerzzustände - zunächst von einem Arzt abklären lassen, um auszuschließen, dass es sich nicht um eine zugrundeliegende organische Erkrankung handelt (z.B. Tumor-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen o.ä.), bevor Sie sich in eine Hypnose-Behandlung begeben.

Wie läuft eine Hypnosebehandlung in meiner Praxis ab?

Eine hypnotherapeutische Behandlung bei mir besteht aus mindestens drei Einzelsitzungen. In einem ersten Vorgespräch kläre ich mit Ihnen Ihre Zielsetzung und die Ihren Beschwerden innewohnende Problematik ab. Unmittelbar danach schließt sich eine Probebehandlung an, bei der Sie meine Vorgehensweise kennenlernen und ich mir ein Bild von Ihrer Suggestibilität (Hypnotisierbarkeit), Empfindsamkeit und körperlichen Verspannungszuständen machen kann. Anschließend vereinbaren wir einen weiteren Behandlungstermin, die eigentliche Hypnosebehandlung. In der Zwischenzeit können Sie die vorausgegangene erste Sitzung reflektieren, während ich die speziell auf Sie und Ihre Zielsetzung abgestimmte Behandlungsstrategie entwerfe. Die dritte Sitzung besteht aus einem Nachgespräch und, wenn erforderlich, in einer weiteren Hypnose-Behandlung.

CranioSacral-Therapie:

Einen sehr sanften, feinfühligen und dennoch äußerst wirkungsvollen Ansatz bietet die CranioSacral-Therapie; eine von dem US-amerikanischen Chirurgen und Osteopathen Dr. John Upledger entwickelte Behandlungsform. Das CranioSacrale System ist nach den beteiligten Knochen (Schädel, Wirbelsäule bis Kreuzbein) sowie deren verbindenden Membranen benannt. Eingebettet in ein halbgeschlossenes hydraulisches System, pulsiert in dieser Struktur der sog. cerebrospinale Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) mit einer Frequenz von 6 – 12 Zyklen pro Minute. Dieser Rhythmus kann von erfahrenen Therapeuten überall am Körper erspürt werden. Seine Frequenz, Amplitude und Symmetrie liefert Hinweise über das Vorliegen von Restriktionen im System und es können Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten gewonnen werden (!keine ärztliche Diagnose!). Störungen in diesem Gefüge schlagen sich nicht nur in diversen körperlichen Beeinträchtigungen nieder, sondern können auch psychische Probleme wie Depressionen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder Übererregbarkeit ("hyperkinetisches Syndrom") im Gefolge haben. Ziel der Therapie ist es, das ungehinderte und dynamische Fließen des Liquors und somit die Nährstoffversorgung von Gehirn und Rückenmark zu optimieren. Dies geschieht mittels sanfter Mobilisierung von Schädelknochen, Wirbelsäule und verbindenden Membranen, bei der ein therapeutischer Druck bzw. Zug von wenigen Gramm selten überschritten wird. Die positiven Effekte dieser Behandlung sind zu einem erheblichen Teil auf die natürlichen, selbstkorrigierenden Aktivitäten des Körpers und die Anregung der Autoimmunabwehr zurückzuführen.

CranioSacrale Hypnose

Während meiner langjährigen klinischen Tätigkeit habe ich - ohne zu übertreiben - mehrere Tausend Behandlungen mit CranioSacral-Therapie durchgeführt. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass meine Patientinnen und Patienten häufig bereits nach einer oder zwei Anwendungen in einen tiefen Entspannungszustand eintauchen konnten, der nach meinen Erfahrungen durch Meditation oder Autogenes Training erst nach monatelanger Übung erreicht werden kann. In einem solchen Zustand treten im Gehirn vermehrte Alpha- oder Theta-Wellen auf, die mit einem leichten oder mittelstarken Trance-Zustand verbunden sind. Nach hypnotherapeutischer Auffassung ebnen solche Trance-Zustände den Weg zu unserem Unbewussten und das Gehirn wird empfänglicher für hypnotische Suggestionen. So bemerkte ich häufig bereits nach wenigen Minuten die typischen Augenbewegungen wie sie für den REM-Schlaf charakteristisch sind, Atmung und Puls regulierten sich und oftmals stellte ich fest, dass meine Patienten sanft mit einer Hand auf die Liege oder ihren Oberschenkel klopften, so als wollten sie sich vergewissern, dass sie „noch da“ oder noch wach sind. Wenn ich die Betreffenden im Anschluss an die Behandlung dann befragte, bestätigten sie genau meine Annahme. Sie erzählten, sie hätten das Gefühl gehabt, als ob sie schwebten oder in einem traumähnlichen Zustand gewesen seien. Es liegt auf der Hand, dass es für mich als Hypnotherapeuten naheliegend war, solche Zustände als Basis für hypnotische Suggestionen einzusetzen, ohne auf eine klassische Hypnose-Induktion angewiesen zu sein. Selbstverständlich erfolgt eine solche Behandlung stets mit dem ausdrücklichen Einverständnis meiner Patientinnen und Patienten.